Braucht jemand eine eigene Agentur? - Stockfotografie-Forum
Momentan scheint es Probleme mit der Suchfunktion im Forum zu geben. Bis das wieder behoben ist, funktioniert als Abhilfe: Suche bei Google und stelle Deinem Suchbegriffen "http://stockfotografie-forum.de" (in Anführungszeichen) voran. Mehr Details hier: http://stockfotografie-forum.de/discussion/434/forum-suche-funktioniert-nicht
Braucht jemand eine eigene Agentur?
  • Snapixel ist für $ 2550.- zu haben...  Infos hier . 
  • Spannend fände ich ja die Frage, ob die Bilder mit übertragen werden beim Verkauf...

    Paar tausend Yuri-Bilder dürften ja auch ihren Wert haben, wenn sie richtig vermarktet werden... :-)
  • Interessant auch: Habe mich da im Jänner beworben, gestern wurde uch aufgenommen. :-)
  • Oh, dann hast Du den Preis anscheinend um ca. 500 Euro hochgetrieben... :-)
  • Ich habe ja noch keine Bilder dort - ausser den Bewerbungsbildern ( 6 oder 10? weiß ich nicht mehr)
  • Vielleicht verkaufen die den Fotografen-Pool mit :-D

  • > Spannend fände ich ja die Frage, ob die Bilder mit übertragen werden beim Verkauf...

    In Deutschland: ja.

    Beim Verkauf eines Unternehmens bleiben alle vertragliche Rechte und Pflichten des Unternehmens gegenüber Dritten bestehen.

    Wäre anders auch ziemlich schlimm - das Unternehmen wird verkauft, und alle Arbeits- und Mietverträge und Lieferverträge und Gewährleistungsansprüche würden unwirksam...

    (In Frankreich ist es u.U. anders, wie Bill Gates anläßlich des Kaufes von Sygma durch Corbis feststellen durfte...)
  • Warum schmeißen wir nicht zusammen und ziehen das Ding auf.
    Eine von Lieferanten betriebene Agentur....mal was neues in der Branche.

    LG
    Michael
    Das Schlimme an manchen Rednern ist, dass sie oft nicht sagen wovon sie sprechen.
    Heinz Erhardt
  • Den Kommentaren unter der Auktion nach wären die Serverkosten zur Zeit mehr als doppelt so hoch wie die Einnahmen pro Monat.
  • Tja, nur um den Gedanken mal weiterzuspinnen.
    Wenn man, sagen wir mal 20 oder mehr Leute zusammenbekommt die sich den Kaufpreis teilen und monatlich mit einer kleinen Summe vielleicht erstmal für ein Jahr das Ding finanzieren(man müßte mal die Kosten kalkulieren) das Portfolio aufräumt (ich hab da mal durchgestöbert), die eigenen Bilder woanders abzieht und dort einstellt, die Systeme woanders hostet, die Bildreaktion selbst (jeder am Tag ein paar Stunden von zu Hause aus) übernimmt.
    Vernünftiges Portfolio zu annehmbaren Bedingungen (eine lowcost Schiene mit Billigstock und eine qualitativ hochwertige Schiene mit angemessenen Preisen unter einer Agentur vereint) anbietet.
    Wird seine Runde unter Fotografen und wohl auch Käufern machen.
    Man wird bestimmt nicht reich, aber vielleicht kriegt man das ganze ja in trockene Tücher und zum Selbstläufer.
    Würde bestimmt ne Menge Spaß machen.

    Oder wenn der Umbau zu aufwendig und das auschlachten sich nicht lohnt zieht man sowas komplett neu auf.

    LG
    Michael
    Das Schlimme an manchen Rednern ist, dass sie oft nicht sagen wovon sie sprechen.
    Heinz Erhardt
  • Wenn Du 20 Fotografen findest - warum willst Du dann eine nicht funktionierende Agentur mit hohem Aufwand übernehmen, anstatt eine neue Agentur (bzw. eine Vermarktungsgemeinschaft) ohne Ballast zu gründen?

  • @Teetasse: hatte ich ja erwähnt das man prüfen muß ob sich das übernehmen oder ausschlachten lohnt.
    Portfolio, Kundenstruktur, etc., möglicherweise besser als bei null anzufangen.
    Das Schlimme an manchen Rednern ist, dass sie oft nicht sagen wovon sie sprechen.
    Heinz Erhardt
  • Gut, prüfen kann man es natürlich! Meine erste Vermutung ist eben, dass es sicher seine wirtschaftlichen  Gründe hat, dass die Agentur verkauft wird bzw. keinen Umsatz bringt (Serverkosten > Umsatz).
  • @Teetasse:
    Klar wird es wirtschaftliche Gründe geben warum der Laden eingeht.
    Ich denke es ist einfach kein Datenbestand vorhanden der am Markt mithalten kann.
    Deshalb kauft da keiner großartig ein und Kunden (ich meine jetzt Kunden und keine blogger die mal für 20 cent ein Bild kaufen) haben keinen Grund dort zu suchen.
    Da muß ein ausgewogeneres Angebot her das auch für Kunden langfristig interessant gehalten wird.
    Klar man muß die Kosten beleuchten (Server, Hosting, Personal)
    Man muß das Portoflio beleuchten (was gibt es da und was fehlt um für Kunden interessant zu sein)
    Man bekommt immerhin eine Plattform die man nicht selbst entwickeln lassen muß, einige kleinere Umbauten und Anpassungen für den Anfang.
    Was ist mit dem bestehenden Portfolio, was läßt sich verkaufen und was kostet nur Geld im Rechenzentrum.
    Man muß die Leistung ganz erheblich nach oben schrauben (also Bildmaterial aufstocken) Fotografen aquirieren etc.
    Nehmen wir doch mal das hier bei den Forumsmitgliedern vorhandene Stockmaterial, ich weiß nicht was da auf einen Rutsch an Bildern zusammenkommen würde.
    Bischen Presse "Eine von Bildproduzenten selbst geführte Agentur" dürfte schon für ein Raunen in der Branche sorgen.
    Annehmbare Bedingungen für Fotografen.
    Ein lowcostportfolio um auch micro bedienen zu können und ein hochwertiges Portfolio Richtung Macrostock.
    Event. auch individuelle Anfragen berücksichtigt.
    Bei sovielen Stockfotografen kommt ne Menge an Accessoires und Möglichkeiten zusammen.
    Viellecht wenn der Kunde das Bild xy nicht mit nem großen blonden sondern kleinerem rothaarigen Model haben will, oder ähnliches.
    Meistens kann der Fotograf von Bild xy das Set nochmal mit anderer Besetzung wiederholen.
    Und wenn dann keine 35 Cent Fotografenanteil am Ende stehen macht es auch Spaß, wenn ich z.B. an Macroerlöse und exclusiver Nutzung denke.
    Da läßt sich sicherlich mit angemessenem Preis der Kunde zum König machen.
    Hauptsache weg von den 23 Cent krümmeln.
    Naja, ist ja nur eine fiktive Idee aber wie ich finde ganz Interessant.

    Das Schlimme an manchen Rednern ist, dass sie oft nicht sagen wovon sie sprechen.
    Heinz Erhardt
  • @mikebause:
    hört sich alle sehr beeindruckend und einfach an.
    Wie könnte deiner Meinung nach die Firmenstruktur der Fotografen aussehen. EIne GmbH? OHG? KG?
    Man bräuchte zumindest einen Geschäftsführer, einen Prokuristen. Dann in jedem Fall einen Steuerberater, alleine der kostet schon ein Vermögen.
    Wie sehen die Verträge beim Provider aus, Laufzeiten etc. Wenn es nicht läuft und man muss noch 24 Monate Hosting bezahlen... (Was kostet denn aktuell 1 TB an Speicherplatz beim Provider?)

    Dann benötigt man noch ein vernünftiges Zeiterfassungstool für die Inspektoren. Wenn es keine Angestellten mit Festgehalt sind, werden sich im Laufe der Zeit 2-3 Fotografen finden, die dann allabendlich die Bilder freigeben, keywords prüfen und korrigieren, das ganze dann auch noch mehrsprachig. Ohne eine entsprechende Gegenleistung, sprich Bezahlung, werden die nicht allzu lange Bock darauf haben.

    Dann Kosten für Marketing. Fotografen zu finden, die ihre Bilder hochladen, dürfte noch einfach sein.
    ABer die Kunden bringen das Geld. Also viel Zeit und Geld in google adwords und Co. reinstecken sowie Suchmaschinenoptimierung.

    Welche VOrteile hat unsere Agentur gegenüber den Mitberwerbern?
    Was sollte den Kunden überzeugen, bei uns zu kaufen, wenn es das selbe Material bei Fotolia und Co. für den halben Preis gibt?

    Ich befürchte, dass wir wenigstens 1-1,5 Jahre brauchen, um kostendeckend zu arbeiten. Bis dahin beginnt sich die Schere zu schließen, wir senken die Fotografenmargen, um wenigstens etwas zu verdienen. Dann stehen wir auf derselben Stelle wie die anderen Agenturen, nur mit einem Bruchteil an Bildmaterial und Bekanntheitsgrad. Eben einer von vielen...

    Einzig ein Alleinstellungsmerkmal könnte dieses Projekt erfolgreich werden lassen.
    Was könnte das sein?
    Viele Grüße
    Horst Eisele
    http://www.foto-horst.de

    Zoonar
  • fotohorst said:

    Einzig ein Alleinstellungsmerkmal könnte dieses Projekt erfolgreich werden lassen.
    Was könnte das sein?



    Das ist doch kein Problem: man könnte 5 Jahre Garantie gegen Abnutzung der Fotos geben oder man spezialisiert sich auf Nacktaufnahmen von glatzköpfigen Männern zwischen 40 und 50. Oder beides zusammen, das wäre ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.
    :)>- Ernsthaft, ich denke Horst hat das ganz richtig dargestellt. Eine Agentur zu gründen und zum Erfolg zu führen ist eigentlich ein Fulltime-Job. Da sind einige Dinge zu berücksichtigen. Ich denke auch nicht, dass ein solches Projekt wirtschaftlich erfolgreich und für den einzelnen lukrativ wäre, bei - sagen wir 20 - Teilhabern.Schaut euch mal die Zahlen einiger deutscher Agenturen  Da diese als GmbH geführt werden, sind die Zahlen online ja abrufbar (für die vergangenen und deklarierten Geschäftsjahre.) Das reisst mich nicht so vom Hocker, wenn ich an 19 andere Teilhaber denke:-) LG, röde-orm
  • Natürlich habt Ihr aus wirtschaftlicher Sicht gesehen absolut Recht.

    Es ist ja auch nur ein fiktives Gedankenspiel.

    Ein Alleinstellungsmerkmal wäre "Eine von Bildproduzenten selbst geführte Agentur".
    (der Trend geht ja heute wieder weg vom Supermarkt und dahin sich die Milch wieder selbst beim Bauern zu holen.. kleiner Scherz am Rande)

    Einen interessanten Ansatz finde ich:
    - ein Lowcostportfolio um auch micro bedienen zu können und ein hochwertiges Portfolio Richtung Macrostock.
    - individuelle Anfragen berücksichtigen

    Wie Roede auch sagt, 20 Gesellschafter werden davon sicher nicht Ihren Lebensstandard finanzieren können.
    Es wäre auch nur eine Idee um ein Zeichen am Markt zu setzen.
    Slogan: Diese Geschaft wirft zwar keinen Gewinn ab, aber Spaß macht es trotzdem.

    Wenn man z.B. mit 20 Leuten das ganze mehr aus der idealistischen Schiene sieht und diese zwanzig Leute Ihre Kreativität, Erfahrung, Engagement, Arbeitsleistung(Inspektoren) und monatliche kleine Unterstützungszahlungen einbringen.

    Wäre doch ein toller Erfolg wenn man das ganze nach 2 Jahren zum Selbstläufer aufgebaut hat und sich der Laden selbst trägt.

    Das wäre ein Zeichen das es auch anders als bei Istock und Fotolia laufen kann.

    Ich für meinen Teil finde es auf jeden Fall eine interessante Diskussion.

    LG
    Michael


    Das Schlimme an manchen Rednern ist, dass sie oft nicht sagen wovon sie sprechen.
    Heinz Erhardt
  • mikebause said:

    Es wäre auch nur eine Idee um ein Zeichen am Markt zu setzen.
    Slogan: Diese Geschaft wirft zwar keinen Gewinn ab, aber Spaß macht es trotzdem.



    Das interessiert die großen Bildkäufer wie Verlage oder Werbeagenturen aber meist herzlich wenig. Viele wollen ja auch bei großen Firmen kaufen, weil sie sich nicht wie jemand fühlen wollen, der - übertrieben formuliert - einem halb verhungernden Künstler ein Almosen gewährt.
  • Ein kleines Schlaglicht auf die Chancen kleinerer Agenturen wirft unsere Studie zum Microstock-Markt. Fotolia und iStockphoto sind die Platzhirsche. Die meisten anderen Agenturen sind bei den Einkäufern schlicht nicht bekannt.

  • @vor_ort_foto_de

    Finde ich eine durchaus interessante Erhebung.
    Auch die Zahlungswege finde ich bemerkenswert.
    Das Credit-Modell wird extrem häüfig genutzt, obwohl nicht gewünscht.
    Der "normale" Rechnungsweg dagegen genau umgekehrt. Wird mit absoluter Mehrheit gewünscht, aber bei weitem nicht so oft genutzt (jaja, dieses Credit-System... wird nicht gewollt, aber genutzt...)

    Tip @Pitopia: Evtl. damit (Rechnungsstellung) mehr Werbung machen. Denn in der anderen Statistik liegt Pitopia im Bekanntheitsgrad mit Shotshop und adpic auf dem letzten Platz der 16 genannten Agenturen.

  • Fotosearch scheint ja hierzulande bei Bildkäufern recht bekannt zu sein! Aber wie kommt man als Fotograf da rein? Ich finde keinerlei Infos auf deren Webseite :(
  • Teetasse said:

    Fotosearch scheint ja hierzulande bei Bildkäufern recht bekannt zu sein! Aber wie kommt man als Fotograf da rein? Ich finde keinerlei Infos auf deren Webseite :(



    Über Canstock. Die beiden gehören zusammen.